Olga-Areal Stuttgart-West (2015)

Wohnbebauung Baufeld 3 (südlicher Teil)

Standort: Schloßstraße/Hasenbergstraße, Stuttgart-West

Investorenauswahlverfahren mit Siedlungswerk Stuttgart: 1. Preis

Auslober: Stadt Stuttgart

 

 

Konzipiert ist eine Bebauung, die in ihrer gestalterischen Gliederung in kleinteilige Gebäudeeinheiten den Typus der gründerzeitlichen Bebauung im Stuttgarter Westen entspricht, das Spektakuläre vermeidet und sich harmonisch in den städtebaulichen Kontext einfügt.
Die Architektur soll als verbindendes Ganzes die Integration der vielfältigen sozialen Mischung im Quartier unterstützen.
Nachbarschaftswirksam gestaltete Freiflächen und großzügige, adressbildende Erschließungen erleichtern und fördern die sozialen Kontakte der unterschiedlichen Bewohnergruppen.


Wohnungsangebot

Angeboten werden verschiedene Wohnungen nachhaltig geplant für Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen. Im Haus 1, 2 und 3 werden 24 Sozialmietwohnungen und 20 Mietwohnungen für Mittlere Einkommen konzipiert.
Ergänzend werden im Haus 1 noch 4 Mietwohnungen für ein integratives Wohnmodell für Flüchtlinge mit den erforderlichen Gemeinschaftsräumen im Erdgeschoss vorgeschlagen.
Im vierten Gebäude sind acht Eigentumswohnungen vorgesehen.

Grundsätzlich sind alle Wohnungen barrierefrei erreichbar und mit Aufzügen erschlossen. Dies schafft mehr Lebensqualität durch Selbständigkeit. Nicht nur für Menschen mit Behinderung, sondern auch für Kinder, Eltern mit Kinderwagen, ältere Bewohner und temporär in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen. Das Wohnungsangebot bei unserem Projekt trägt der demografischen Entwicklung Rechnung.


Wohnmodell Integrative Flüchtlingshilfe

Neben den verschiedenen urbanen Wohnangeboten für Familien, junge Paare und Singles in verschiedenen Lebenslagen, möchten wir am Standort ein integratives Wohnmodell für Flüchtlinge anbieten, das die Menschen nachhaltig in ein Quartier einbindet. Wir verfolgen dieses Konzept bereits mit weiteren Kommunen und Trägern. Im Zuge des SIM-Programmpunktes Mietwohnungen für mittlere Einkommensgruppen werden vier Wohnungen so gestaltet, dass diese den Vorgaben an Wohnraum für Asylsuchende entsprechen, gleichzeitig die Drittverwendung sichergestellt ist. Ein Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss, sowie ein Kontaktbüro stellen hierbei - neben den Raum für bürgerschaftliches Engagement in der Flüchtlingshilfe - die professionelle Betreuung der Menschen sicher.